Florian Zang vergibt Medaillenchance am Pauschenpferd

Beim Deutschland-Cup am Wochenende in Haslach/Kinzigtal konnten unsere Akteure zum Teil beachtliche Erfolge erzielen. Die drei besten Turner der Landesmeisterschaften waren für diese Bundesmeisterschaften qualifiziert und ermittelten in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld ihre Meister. Leider wurde das sprichwörtliche „Zittergerät“ Pauschenpferd so manchem Akteur zum Verhängnis und verhinderte die eine oder andere Platzierungen in den Medaillenrängen. Dennoch verkauften sich unsere Turner gut.

Einer, der dieser Seitpferdschwäche Tribut zollen musste, war der Bayrische Meister der Aktivenklasse Florian Zang. Obwohl er einen fehlerfreien Wettkampf absolvierte, kostete ihn seine bekannte Schwäche an diesem Gerät den Medaillenplatz. Mit beachtlichen 73,40 Punkten wurde er am Ende sechster. Mit 13,05 Pkt. am Barren und 12,00 Pkt. am Reck turnte er die zweit- bzw. drittbeste Übung aller Teilnehmer und lag auch am Sprung (13,25/4. Platz) und an den Ringen (12,25/5. Platz) noch im Medaillenbereich. Zwar turnte er seine Übung am Pauschenpferd für seine Verhältnisse gut durch, doch lediglich 10,50 Pkt. mangels fehlender Schwierigkeiten kostete ihn schließlich den Platz auf dem „Stockerl“, denn auch am Boden gehörte er mit 12,35 Pkt. zu den Besten. Johannes Kreß turnte bis auf Reck, wo er beim Angang einen groben Verturner zu verzeichnen hatte, einen soliden Wettkampf. Viermal über 12 Punkte (Sprung 12,70, Ringe 12,35/viertbeste Übung, Barren 12,30 und Boden 12,05) sowie am Pauschenpferd 11,00 Pkt. brachten ihn mit 68,60 Pkt. auf Platz 10 im 19-köpfigen Teilnehmerfeld. Beide scheinen für die kommenden Aufgaben in der Regionalliga schon bestens gerüstet.
Joshua Fäth kam im WK 16-17 mit 62,05 Pkt. auf den 11. Platz. Er verlor den Anschluss zur Spitze durch einen Absteiger am Reck, wo er lediglich 7,30 Pkt. erhielt. Seine besten Geräte hatte er mit Boden (11,10), Sprung (11,55) und Barren (11,80).