Titelträume am Pauschenpferd geplatzt
Nichts war es mit der erhofften Titelverteidigung von Florian Zang (TV Hösbach) bei den Bayrischen Meisterschaften in der Aktivenklasse. Sowohl am Pauschenpferd wie auch am Barren verlor er knappe 2 Punkte auf die Konkurrenz, sodass mit 68,00 Punkten nur der 5. Platz blieb. Bestwertungen erzielte er dagegen mit 12,75 Pkt. am Boden und 12,60 Pkt. am Barren.
Besser lief es da bei seinen Vereinskameraden Johannes Kreß und Lukas Bruder die mit 68,80 bzw. 68,30 Punkten die Plätze 3 und 4 belegten. Doch auch Kreß musste am Pauschenpferd Federn lassen und verspielte so die Vizemeisterschaft, obwohl er an Sprung (12,80) und Reck (12,00) jeweils zweitbester Turner im Feld der 13 Starter war. Lediglich Bruder zeigte an allen Geräten konstant gute Leistungen und erzielte am Pauschenpferd und Barren das jeweils zweitbeste Ergebnis aller Teilnehmer. Felix Berninger, erstmals Starter bei den Aktiven, hatte hingegen großes Pech und verletzte sich gleich am ersten Gerät Boden, sodass er nach drei Geräten aufgeben musste.
In der Jugendklasse turnte sich Joshua Fäth mit 67,10 Punkten auf den 3. Platz, wobei er am Boden (12,20), Pauschenpferd (10,70) und den Ringen (10,40) jeweils zweitbester Turner war. Oliver Sanchez hatte mit 12,80 Pkt. die Höchstwertung am Sprung, verspielte aber am Pauschenpferd seine Medaillenchance und belegte mit 65,60 Pkt. den 4. Platz.
Einen Achtungserfolg erzielte Christian Hein in der Jugendklasse 12/13. Mit 61,60 Punkten gewann er die Bronzemedaille, wobei er am Barren Höchstwertung mit 11,40 Pkt. turnte.
Der für seinen Heimatverein (Laufach) startende Benjamin Junker wurde Bayrischer Meister in der Jugendklasse 14/15. Dank einer hervorragenden Reckübung, mit der er die Führung im Gesamtklassement übernahm sicherte er sich den Titel mit konstanten Leistungen an den restlichen Geräten mit 66,55 Punkten.
Welche Turner sich mit ihren Leistungen für den Deutschland-Cup am Wochenende in Bad Ems qualifiziert haben, war bis zum Redaktionsschluss leider nicht zu erfahren. Ganz sicher dürften Junker, Kreß und Hein dabei sein, aber auch die restlichen Turner können noch hoffen.


